Tryptichon der Hoffnungsgemeinde

Das wertvolle Gemälde kam 1913 als Stifung in die Matthäuskirche und stand auf dem Hauptaltar: Das Bild einer Kreuzigung mit Stifterfiguren eines unbekannten niederländischen Malers. Stunden vor der Bombardierung 1944 aus der Kirche getragen, gab das Altarbild den Gemeindegliedern in den Behelfsräumen ein Heimatgefühl.

 

1955 in der neuen Kirche galt es als stilwidrig und hing im Nebentreppenhaus. Ca. 1980 wurde es im Seitenschiff aufgestellt und diente als Altar bei Andachten.

 

Im Oktober 2007 kam der zweiundzwanzigjährige Student der Kunstgeschichte, Robrecht Janssen, nach Frankfurt. Er schrieb seine Magisterarbeit über unser Bild - sein Professor in Loewen und Professor Sander, Städel-Museum, betreuten die Magisterarbeit. Durch seine Forschungen wurde klar, dass das Triptychon sehr wertvoll ist und restauriert werden musste. Daher stimmte der KV der Hoffnungsgemeinde am 30.7.2008 dem Dauerleihvertrag mit dem Städel zu.

 

Am 6.8.2008 wurde das Altarbild vom Städel abgeholt und in der Werkstatt des Städel aufwändig restauriert. Seit Dezember 2011 hängt es im prominenten Holbeinsaal des Städel.

 

Weiter Informationen finden Sie zum Download untenstehend.

Triptychon der Hoffnungsgemeinde, Erläuterungstext
Triptychon im Gemeindebrief 2_2017.pdf
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